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Dinosaurier und Mammuts in Bergkamen?

Vielleicht ab Mitte 2012!


Die Absicht des privaten Unternehmens "Dinosaurier Park NRW GmbH", in Bergkamen einen großen Evolutionspark und Dinosaurier-Freiluftmuseum zu errichten, beschäftigt viele Menschen in unserer Stadt und in den Nachbarstädten sehr intensiv.

Ich habe daher hier einige Informationen und Gedanken zu dem Vorhaben zusammengestellt:

=> Worum geht es?
=> Wo soll der Park entstehen?
=> Wie soll der Park konkret aussehen?
=> Gibt es in Deutschland vergleichbare Parks?
=> Kritik: Wird hier nicht wertvoller Wald und Natur für bloßes Freizeitvergnügen geopfert?
=> Kritik: Warum muss es ausgerechnet der Romberger Wald sein und nicht ein anderes Waldstück oder besser noch eine Brachfläche?
=> Kritik: Gibt es nicht eine enorme Verkehrsbelastung?
=> Kritik: Müssen Radfahrer und Spaziergänger im Romberger Wald künftig Eintritt bezahlen?
=> Was ist die Rolle der Stadt? Wie geht es zeitlich weiter?
=> Was bringt der Dinopark für Bergkamen?

Dinosaurier T-Rex

Worum geht es?

Im Jahr 2012 soll in Bergkamen ein großer Evolutionspark und Dinosaurier-Freilichtmuseum eröffnen, in dem durch lebensgroße Nachbildungen und entsprechende Infos die Geschichte der Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde dargestellt wird. Durch alle Erdzeitalter vom Kambrium über Karbon bis zu letzten Eiszeit. Ein Schwerpunkt wird die Zeit der Dinosaurier sein.

Wissenschaftlich korrekte Kenntnisse zu Natur und Geschichte der Erde und der Lebewesen werden in unterhaltsamer und spannender Form vermittelt. Modern wird so etwas als "Edutainment" bezeichnet, also eine gelungene Mischung aus Erziehung (education) und Unterhaltung (entertainment).

Geplant ist kein "Vergnügungspark" nach Art von Fort Fun oder Movie World, sondern ein naturnahes und interessantes Bildungserlebnis.

Dinosaurier 2 Apatosaurier             Mammut

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Wo soll der Park entstehen?

In Bergkamen, im Ortsteil Overberge, an der Grenze zum Ortsteil Rünthe. Im Osten liegt die Autobahn A1, im Süden die Hamm-Osterfelder-Eisenbahnlinie, im Norden der Beverbach und dahinter das Rünther Industriegebiet, im Westen unmittelbar angrenzend die Industriestraße K16, über die der Park auch erschlossen wird.

Da das Gebiet direkt am "Kamener Kreuz", also der Kreuzung von BAB A1 (Ausfahrten: Hamm/Bergkamen bzw. Kamen-Zentrum) und A2 (Ausfahrten: Kamen/Bergkamen bzw. Bönen), liegt und die Bundesstraßen B61 und B233 in direkter Nähe sind, ist die überregionale Erreichbarkeit per PKW und Bus sehr gut. Eine Haltestelle der örtlichen Busgesellschaft VKU ist in unmittelbarer Nähe an der Industriestraße.

Das Parkgebiet wird ca. 21 Hektar groß sein. Es besteht aus Acker-, Wiesen- und Waldflächen und ist ein kleiner Teil im Süden des sog. "Romberger Waldes", der insgesamt 84 Hektar umfasst.

Dinopark Bergkamen im Straßenraum       Umrisskarte Dinopark Bergkamen       BPlan OV 117 Evolutionspark Bergkamen

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Wie soll der Park konkret aussehen?

Auf einem etwa 2,5 km langen Rundweg wird die Entstehung der ersten Lebewesen und die Evolution der Wirbeltiere im Wasser und auf dem Land mittels ca. 150 wissenschaftlich korrekter, lebensgroßer Modelle gezeigt.

Ein vorrangiger Platz wird der Zeit der Dinosaurier, den vermutlichen Vorfahren unserer heutigen Vögel und erfolgreichste Wirbeltiergruppe, die je auf der Erde lebte, gewidmet.
Ebenso wird auch die Zeit des Karbons dargestellt werden. D.h. die Erdepoche, in der die Steinkohle entstand, die die industrielle Basis der Stadtentwicklung Bergkamens bildete.
Auch die riesigen Säugetiere aus dem Tertiär und Quartär und die Tiere der Eiszeit bis hin zur Entwicklung des Menschen der Jetztzeit sollen gezeigt werden.
Ein museumspädagogischer Dienst soll mit praktischen Mit-Mach-Aktivitäten für Kinder und Erwachsene den Besuch der Anlage zu einem spannenden, aber auch lehrreichen Erlebnis machen.

Konzeption, Anlage und Betrieb des Evolutionsparks werden wissenschaftlich begleitet durch Wissenschaftler
der Universität Bonn, Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie, Bereich Paläontologie (Lehrstuhl Prof. Dr. Martin Sander)
und der TU Dortmund, Fachgruppe "Biologie und ihre Didaktik" (Lehrstuhl Prof. Dr. Dittmar Graf).

Der Park wird eingezäunt sein - z.T. durch Zäune, z.T. durch für Wildtiere durchlässige Naturhecken.
Ausreichend Parkplätze (etwa 480) werden auf vorhandenen freien und z. Z. landwirtschaftlich genutzten Flächen direkt an der Industriestraße angelegt.
Eingangsgebäude, Restaurant, WC-Anlagen usw. sollen sich in die Landschaft einfügen.

Ausführungen zum Betreiberkonzept und zur Parkplanung des künftigen Evolutionspark in Bergkamen findet sich auf den Seiten der "Dinosaurier-Park NRW".

Luftbild südlicher Romberger Wald       Übersichtskarte Dinopark Bergkamen

Der "Westfälische Anzeiger" hat am 2. März 2011 einen ausführlichen Bericht zum Dinopark gebracht, mit einem => detaillierten Planentwurf im PDF-Format zum Herunterladen. (Hinweis: in dem Planentwurf ist von "Zechenbahntrasse" die Rede, gemeint ist aber das frühere "Stammgleis" ins Industriegebiet Rünthe.)

Dinosaurier Plateosaurus

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Gibt es in Deutschland vergleichbare Parks?

Von 1977 bis 1991 gab es in Nordrhein-Westfalen einen Saurierpark, und zwar im Traumlandpark in Bottrop-Kirchhellen (heute Movie Park Germany). Dies war aber ein klassischer Vergnügungspark mit Kirmes-Fahrgeschäften u.ä., und damit nicht mit dem in Bergkamen geplanten naturnahen Evolutionspark vergleichbar.
Vergleichbare Dino-Parks, die seit mehreren Jahren erfolgreich existieren und die man sich anschauen kann, gibt es aber schon. Allerdings nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern weiter entfernt:

=> Dinosaurierland Rügen seit 2008 auf der Ostseeinsel Rügen (kleiner als der geplante Bergkamener Park)

=> Dinosaurier Park Münchehagen seit 18 Jahren bei Hannover (etwas enger angelegt und mit mehr Gebäuden als in Bergkamen geplant)

=> Saurierpark Kleinwelka bei Bautzen, Sachsen (seit über 30 Jahren!)

Das sind jedenfalls die mir bekannten Parks in Deutschland, die auf einer ähnlichen Grundkonzeption beruhen, wie in Bergkamen geplant.
Die allgemeine Faszination von Dinosauriern und Urzeit-Tieren hat auch zu Einrichtungen mit anderer Konzeption geführt, wie dem => Tier-, Freizeit- und Urzeitpark Germendorf bei Berlin oder => Gondwana - Das Praehistorium in Schiffweiler im Saarland.
Eine Zusammenstellung von Dinosaurier-Parks im Ausland findet sich in der => Wikipedia.

Dinosaurier Brachiosaurus

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Kritik: Wird hier nicht wertvoller Wald und Natur für bloßes Freizeitvergnügen geopfert?

Ich meine Nein. Der Wald bleibt ja erhalten und wird nach meiner persönlichen Einschätzung in Zukunft eher besser geschützt als bisher. Und ein "Rummelplatz" soll ja gerade auch nicht entstehen. Vielmehr sollen die Besucher - insbesondere die Kinder und Jugendlichen - naturnah an naturwissenschaftliche Erkenntnisse zur Erdgeschichte und zur Entwicklung der Lebewesen herangeführt werden.

Der Romberger Wald liegt im übrigen zwar in einem Landschaftsschutzgebiet; er ist aber kein Naturschutzgebiet, geschweige denn ein besonders geschützes Gebiet ("FFH-Gebiet") wie der Beversee oder die Lippeauen. Er ist ein Wirtschaftswald. D.h. die Eigentümer dürfen zur Zeit im Rahmen der Holzbewirtschaftung jederzeit - ohne Umweltprüfung! - Bäume fällen und entfernen. Die Spaziergänger können im Moment quer durch den Wald gehen. Immer wieder werden Hunde frei laufen gelassen.
In dem künftigen Parkgebiet gibt es heute auch sog. geschützte Landschaftsbestandteile und geschützte Biotope. Diese sind zur Zeit zwar rechtlich geschützt, tatsächlich aber für jedermann frei zugänglich. Letzteres wird in Zukunft dann nicht mehr so sein.

Zukünftig werden sich in dem Gebiet zwar während der Öffnungszeiten deutlich mehr Menschen aufhalten als bisher. Die Besucher sind aber auf die Besucherwege beschränkt. Für Hunde gilt strenger Leinenzwang. Nach Öffnungsende ist der Park menschenleer, ebenso in der Winterzeit. Eine allgemeine Holzwirtschaft findet auch nicht mehr statt. Die geschützten Biotope werden nicht in Anspruch genommen, sondern besser abgesichert.
Für die vorhandenen Wildwechsel wird es nach Absprache mit der Jägerschaft Öffnungen in der Umzäunung geben.
Lediglich einige wenige Bäume werden wahrscheinlich für den Eingangsbereich und die Wegeführung gefällt werden müssen. Für derartige Eingriffe muss der Investor an anderer Stelle Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen schaffen.

Natürlich beherbergt der Romberger Wald viele verschiedene Tiere und Pflanzen, darunter auch einige streng geschützte Arten.
Darauf weisen besonders der => BUND Kreisgruppe Unna, der => NABU Kreisverband Unna und die => OAG - Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna hin.
So wurden in dem Gebiet eine ganze Reihe planungsrelevante Fledermausarten und Brutvogelarten festgestellt.
Das ist aber keine Besonderheit, sondern in praktisch jedem Waldgebiet so. Übrigens auch auf Freiflächen und Industriebrachen, die eine Zeit lang unbenutzt gelegen haben. Nach Aussage des BUND Kreisgruppe Unna leben zum Beispiel auf den künstlich aufgeschütteten Bergehalden am Kanal in Bergkamen zwanzig (!) verschiedene planungsrelevante streng geschützte Arten.

Die Sicht des potentiellen Betreibers zur Naturverträglichkeit seines künftigen Parks findet sich auf den Seiten der => "Dinosaurier-Park NRW".
Ob die vorgesehenen Eingriffe in die Natur letztlich hinnehmbar sind und wie sie ausgeglichen werden können, werden die zentralen Fragen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung im Bebauungsplanverfahren sein.

Dinosaurier T-Rex

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Kritik: Warum muss es ausgerechnet der Romberger Wald sein und nicht ein anderes Waldstück oder besser noch eine Brachfläche?

An Industriebrachen stehen in Bergkamen in entsprechender Größe zur Zeit lediglich die Fläche des ehemaligen Bergwerks Haus Aden, die kleinen Bergehalden am Datteln-Hamm-Kanal und der nördliche Teil der Bergehalde Großes Holz zur Verfügung. Für alle Flächen gibt es bereits konkrete andere Nutzungsbeschlüsse.
Entscheidend ist aber, dass das Betreiberkonzept des Investors die Existenz eines Waldes voraussetzt. Das Konzept beruht auf einer Integration der Ausstellungsfiguren und des Besichtigungsweges in eine natürliche Wald- und Wiesenlandschaft. Auch die anderen genannten Dino-Parks in der Bundesrepublik sind jeweils in Wald eingebettet.

Im Gegensatz zu unseren Nachbarstädten gibt es in Bergkamen neben dem Romberger Wald eine ganze Reihe von weiteren Waldgebieten, die aber alle für den geplanten Park schlechter geeignet sind.
Entweder handelt es sich um Naturschutzgebiete (Beversee und Mühlenbruch), die damit tabu sind. Oder die Gesamtfläche ist zu klein. Oder der Eigentümer ist nicht gesprächsbereit. Oder es müßten größere Waldteile gerodet werden. Oder die Besucherverkehre müssten sich durch Wohngebiete quälen.

Die Fragen des Umweltschutzes und des Tierschutzes sind im übrigen bei jedem anderen Waldstück - und auch bei den Bergehalden - identisch. Geschützte Arten gibt es auch dort. Der Romberger Wald hat hier keine Sonderstellung.

Dinosaurier Entenschnabel

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Kritik: Gibt es nicht eine enorme Verkehrsbelastung?

Die Betreiber rechnen im ersten Jahr mit ca. 150.000 Besuchern, in den Folgejahren mit etwa 130.000 Besuchern in der Saison von März bis Oktober. Das klingt viel, ist es aber nicht wirklich. Die kleine Bergkamener Eissporthalle hat in einer - kürzeren - Saison schon regelmäßig über 53.000 Besucher.
Da ein Teil der Besucher des Dino-Parks mit Bussen anreisen und der andere Teil im Regelfall zu dritt oder zu viert im PKW sitzen wird, ist die tägliche Zahl von Fahrzeugbewegungen überschaubar. Die geplanten neuen Parkplätze reichen dafür aus. An Spitzentagen können auch einmal ca. 3.000 Besucher am Tag kommen. Für solche Tage müsste der Betreiber vielleicht die Möglichkeit einer Mitnutzung der großen Parkplätze im direkt benachbarten Gewerbegebiet verabreden.
Die Industriestraße ist verkehrlich sehr leistungsfähig. Geschaffen werden müßten Abbiegespuren sowie Querungshilfen für Fußgägner und Fahrradfahrer.

Der große Vorteil des geplanten Standortes ist aus verkehrstechnischer Sicht der Umstand, dass keinerlei Wohngebiete durchquert werden müssen. Die Mehrheit der Besucher wird von der Autobahnabfahrt Hamm/Bergkamen der BAB A1 kommen und kann dann auf kürzestem Wege über den Ostenhellweg und die Industriestraße K16 den Evolutionspark erreichen.

T-Rex-Baby und Patricia Hoechst vor Rathaus

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Kritik: Müssen Radfahrer und Spaziergänger im Romberger Wald künftig Eintritt bezahlen?

Natürlich muss für einen Besuch des Evolutionsparks Eintritt gezahlt werden. Das Gelände des Parks wird nicht mehr frei zugänglich sein.

Die Einzäunung des Dino-Parks umfasst aber nur einen kleineren Teil des Romberger Waldes: 21 Hektar von insgesamt 84 Hektar Fläche. Der größere Teil des Waldes ist weiterhin für Spaziergänger frei zugänglich.

Der wichtige West-Ost-Weg durch den Romberger Wald von Rünthe-Süd nach Hamm entlang des Beverbachs, der von Spaziergängern, Wanderern und besonders von Fahrradfahrern gerne genutzt wird, bleibt ausserhalb des Parks und ist damit auch in Zukunft uneingeschränkt nutzbar.
Lediglich das südliche Trassenstück des früheren Stammgleises soll auf Wunsch der Unteren Landschaftsbehörde abgebunden werden.
Für diese Nord-Süd-Verbindung sollte man nach meiner Auffassung eine Alternative finden, vielleicht ausserhalb des Waldes entlang der Autobahn oder entlang der Industriestraße.

Dinosaurier 3er Dino-Gruppe

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Was ist die Rolle der Stadt? Wie geht es zeitlich weiter?

Es ist nicht die Stadt Bergkamen, die investieren und den Park betreiben wird. Sondern die private Gesellschaft "Dinosaurier-Park NRW GmbH".

Die Stadt Bergkamen muss als Voraussetzung für diese private Investition Baurecht schaffen, in dem der Park im Flächennutzungsplan ausgewiesen und ein sog. vorhabenbezogener Bebauungsplan beschlossen wird. Danach können die erforderlichen Baugenehmigungen erteilt werden.

Bisher gab es eine ganze Reihe von öffentlichen Informationsveranstaltungen zum geplanten Evolutionspark und einige offizielle Verfahrensschritte:

Offiziell in Gang gesetzt wurde das Verfahren durch eine Bauvoranfrage des Investors Mitte September 2010.
Anfang November 2010 erfolgte eine Vorabstimmung mit dem Landschaftsbeirat des Kreises Unna.
Im Folgenden gab es zahlreiche Gespräche mit der Unteren Landschaftsschutzbehörde des Kreises Unna, der Bezirksregierung Arnsberg und dem Regionalverband Ruhrgebiet.
Am 17. Februar 2011 hat der Rat der Stadt Bergkamen die Ausweisung des Parks im Flächennutzungplan und die Aufstellung eines Bebauungsplanes (OV 117) für den Evolutionspark beschlossen.
Am 3. Mai 2011 wurden die Träger Öffentlicher Belange - dazu gehören Fachbehörden, Versorgungsunternehmen, aber auch die Umwelt- und Naturschutzverbände - vorab in einem sog. Scopingtermin beteiligt, insbesondere, um den Umfang der Umweltverträglichkeitsuntersuchung zu präzisieren.
In Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wurden dann die Öffentlichkeitsbeteiligung durch eine Bürgerversammlung am 17. Mai 2011 im Bergkamener Ratssaal durchgeführt.
Im Anschluss lagen vom 18. bis zum 27. Mai 2011 die Planentwürfe im Planungsamt im Bergkamener Rathaus für Jedermann zur Einsicht und zum Erheben von Einwänden und Bedenken öffentlich aus.
Vom 3. Juni bis zum 4. Juli 2011 lief die Beteiligung der Nachbarkommunen, der Fachbehörden und der Träger öffentlicher Belange - einschließlich der Naturschutzverbände.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung findet parallel statt und soll im August abgeschlossen sein.

Im Vordergrund der Prüfungen, Gutachten und Untersuchungen stehen die Auswirkungen auf Natur, Pflanze- und Tierwelt, aber auch Verkehrsbelastung, Parkplatzsituation, Fußgängerzugang, Fahrrad- und Straßenanbindung, forstwirtschaftliche Fragen und anders mehr. Die Abwägung der gewonnenen Erkenntnisse erfolgt durch den Rat der Stadt. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.

Wenn alles positiv verläuft, könnte der Stadtrat im Oktober diesen Jahres die Offenlegung (1 Monat) des Bebauungsplanentwurfs beschließen. Nach Auswertung und Abwägung der dabei neu eingegangenen Bedenken und Anregungen könnte der neue Flächennutzungsplan der Stadt und anschließend der Bebauungsplan für den Evolutionspark zum Ende des Jahres endgültig beschlossen werden.

Der Investor strebt eine Eröffnung Mitte 2012 an.

Dinosaurier T-Rex-Kopf

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Was bringt der Dinopark für Bergkamen?

Der Evolutionspark ist nicht das wichtigste Vorhaben in unserer Stadt. Der Logistikpark A2 und die Wasserstadt Aden sind für unsere Stadtentwicklung sicher bedeutsamer. Dennoch ist der Wissenschaftspark ein hochinteressantes Projekt und eine echte Entwicklungschance für Bergkamen und die Region.

Der Park wird für Bergkamener Familien, Kindergartengruppen und Schulklassen ein attraktiver Anlaufpunkt sein. Durch den Park werden Arbeitsplätze geschaffen, 30 bis 40 scheinen realistisch. Vielleicht entstehen später auch einmal Gewerbesteuereinnahmen.

Wichtiger ist aus meiner Sicht aber Folgendes:
Der Evolutionspark könnte ein weiterer Baustein sein in unserer seit Jahren verfolgten Strategie, den Strukturwandel in Bergkamen voran zu bringen. Zu den verschiedenen Aspekten unserer Stadtentwicklungspolitik siehe hier auf meiner Homepage die Seite => "Bewältigung des Strukturwandels".
Der Park wäre eine tolle Erweiterung des bisherigen touristischen Angebots in Bergkamen und mit seinem überregionalen Einzugsbereich eine einmalige Chance für unsere gesamte Region.

Neben der Werbefunktion und positiven Aussenwirkung für Bergkamen könnten dann auch Gastronomie und andere Freizeitangebote bei uns und in den Nachbarstädten durch die zufliessende Kaufkraft profitieren:
Besucher werden in der Regel nicht den gesamten Tag im Dino-Park verbringen. Eine Verbindung mit dem Besuch eines Restaurants, eines Cafés oder einer anderen Freizeitnutzung in der Region bietet sich für alle von weiter her Gekommenen an: Bootsfahrt von der Marina Rünthe aus, Schwimmen gehen im Werner Solebad oder im Maximare in Hamm, Besuch des Lichtkunstzentrums in Unna oder oder oder. Wenn es gelingt, nur 10 Prozent der auswärtigen Besucher für weitere Angebote bei uns und in den Nachbarstädten zu interessieren, wäre das ein spürbarer Kaufkraftgewinn.

Inhaltlich würde der Evolutionspark die bisherigen Bildungs- und Freizeitangebote in Bergkamen zur Geschichte unserer Region (Römerzeit und Bergbau: => Stadtmuseum) und zum Naturerleben (z. B. => Umweltzentrum Westfalen, Biologische Station Kreis Unna und Lippetouristik) hervorragend ergänzen.
So wie sich das Stadtmuseum Bergkamen bemüht, Kinder und Jugendliche - aber auch durchaus Erwachsene - spielerisch und unterhaltsam an die Zeit der Römer und an die Bergbauzeit heranzuführen
und so wie eine Reihe von Angeboten auf der Öko-Station, durch den RVR und durch die Lippetouristik ebenfalls auf unterhaltsame Art Interesse und Verständnis für Natur- und Umweltschutz fördern soll,
so könnte in Zukunft der geplante Evolutionspark in interessanter und spannender Weise Kenntnisse über die Erdgeschichte und die Entwicklung der Lebewesen und des Menschen vermitteln.

Einige Ausführungen zu den weiteren => überörtlichen Attraktionen im Stadtgebiet und zum => Tourismus als Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt finden sich hier auf meiner Homepage.

Bergkamener Impressionen


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© der Fotos und Grafiken: Dinosaurier Park NRW GmbH, Stadt Bergkamen, Public Domain - Quellen aus dem Internet, eigene Fotos


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